Die Wiederbelebung der Göttlichkeit
Merkmale eines Bewusstseins, das unmittelbar mit dem Göttlichen verbunden ist – Um das Ruder vom „Leben, das nicht nach Wunsch, aber genau wie gedacht verläuft“ zum „Leben, wie man es sich ausgemalt hat“ herumzulegen – (2)
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(Fortsetzung vom letzten Mal)
Dass der Durchschnitt der gesammelten „selbstverständlichen Erkenntnisse“ jedes Einzelnen die Zukunft der ganzen Erde formt, sage ich immer wieder. Doch wenn uns, obwohl wir das verstehen, Gedanken durch den Kopf gehen wie: „Ich schaffe es nicht, Gedanken, Worte und Taten zu zeigen, die einen hellen Einfluss auf die Zukunft der Erde haben“, wie können wir dann aus dieser Sackgasse herausfinden?
Was kann jeder Einzelne von uns in dieser wichtigen Zeit tun, die die Zukunft der Erde bestimmt, in dieser rechten Zeit, die eine einmalige Gelegenheit ist, in der die Erde in die Welt des Universums aufgenommen werden kann?
Es ist, zu üben, damit man Vertrauen in das „Bewusstsein des Lichts“, das „Bewusstsein der Wahrheit“ und das „Bewusstsein der Göttlichkeit“ fassen kann, die aus der Tiefe des eigenen Lebens aufsteigen und unsere ursprüngliche Natur zeigen.
Konkret heißt das, weiter das „Wort des Lichts“, das „Wort der Wahrheit“ und das „Wort der Göttlichkeit“ auszusenden und die Übung zu wiederholen, um sie beherrschen zu können.
Auf der ersten Stufe macht es nichts, wenn das eigene ehrliche Bewusstsein sich noch nicht auf die „Gedanken des Lichts“, die „Gedanken der Wahrheit“ und die „Gedanken der Göttlichkeit“ einstimmen kann.
Gerade weil man es „völlig vergessen hatte“, ist es eine „Übung, sich ganz zu erinnern“.

Da ich eben den Ausdruck „das Wort“ gebraucht habe, möchte ich ein wenig über den Unterschied zwischen „Worten“ und „dem Wort“ sagen.
Das Wort ist der Rhythmus des Lichts selbst, die Schwingung, die das Universum erschafft und in Gang hält, die unendliche Kraft und Energie, die alles sein lässt. Anders gesagt ist es der Klang, der dem Stamm und den Wurzeln entspricht, die noch tiefer liegen als die Zweige und Blätter der Worte: die „Blätter der Worte“, die im körperlichen Gehirn als Worte erscheinen, die „Worte“, die durch das Schwingen der Stimmbänder hervorkommen. (Im Japanischen wird „Worte“, kotoba, mit Zeichen geschrieben, die „die Blätter des Wortes“ bedeuten.)
Die Worte, die wir bisher auf der Grundlage des Gedankens gebraucht haben: „Dieser Körper ist gerade ich und der andere. Jeder Mensch ist ein getrenntes Dasein. Ich bin ich, und andere sind andere“, waren, wie es die Schriftzeichen sagen, die Zweige und Blätter der Worte, unreife Worte in einem Zustand, in dem sie die ursprüngliche Schwingung des Lebens nicht ganz zeigen konnten.
In der heutigen Zeit, in der die ganze Menschheit der Erde die Wiederbelebung der Göttlichkeit vollbringen kann, ist es unerlässlich, sich diese wahre Tatsache, die Wahrheit, anzueignen und sie in Gedanken, Worten und Taten zu zeigen.
Denn indem jeder einzelne Mensch der Erde diese Wahrheit tut und zeigt, werden die Gewohnheiten der Selbstbegrenzung und Selbstverneinung überwunden, und die Zukunft der Erde öffnet sich.
Gerade dafür sind wir, die wir leben, um die Wahrheit zu tun und zu zeigen, in dieses Zeitalter geboren worden.
Jeder Einzelne von uns ist ein Retter der Erde.
(Fortsetzung folgt)




