Um sich den Standpunkt des göttlichen Bereichs anzueignen (4)
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(Fortsetzung vom letzten Mal)
★Um sich den Standpunkt des göttlichen Bereichs anzueignen
Die Grundlage, um die göttliche Erkenntnis zu gebrauchen
Die Voraussetzung, um sich den Standpunkt des göttlichen Bereichs anzueignen, ist, dass du dir die Erkenntniskraft (die Kraft, auf der Grundlage von Vernunft und Verstand echt und falsch bei allen Dingen zu unterscheiden), das ursprüngliche „göttliche Bewusstsein“ und die „körperlichen Gedanken“, die auf vergangenen Erinnerungen beruhen, in denen „getrennte Wahrnehmung und Gegensatzvorstellungen“ zur Selbstverständlichkeit geworden sind, klar zu unterscheiden, so zu eigen machst, dass du sie bist, ohne dich eigens daran erinnern zu müssen.
Es gibt doch den Ausdruck: „Man muss sich nicht daran erinnern, und man vergisst es nicht.“
„Dass die Wangen über dem Kinn sind, ist selbstverständlich“, das weiß doch jeder, ohne hinzusehen.
So ist es die wichtige grundlegende Erkenntnis, um das göttliche Bewusstsein in Körper und Herz zu gebrauchen, eine Erkenntniskraft zu haben, die den Unterschied zwischen „göttlichem Bewusstsein“ und „körperlichen Gedanken“ versteht.
Aber bei vielen Menschen auf der Erde ist das Auge des Herzens so getrübt, dass sie sogar vergessen haben, dass die Wangen an ihrem Gesicht sind (dass sie göttliche Wesen sind), und sie haben sogar völlig vergessen, wer sie eigentlich waren.

Darum ist es gut, zuerst, so wie man sein Gesicht im Spiegel betrachtet, zu meditieren und sich zu sammeln und die Gestalt des Herzens des Selbst (des göttlichen Selbst), das man als sich selbst wahrnimmt, zu erkennen und zu betrachten.
Buddhistisch gesprochen ist das eine Übungsweise wie die Sitzmeditation mit Betrachtung.
Es ist eine Übung, um sich in das ursprüngliche Selbst zurückzuverwandeln.
Man sieht manchmal Menschen, die solche Übungen machen, um geistige oder übernatürliche Fähigkeiten zu erlangen, aber das hat ein anderes Ziel als die Bewusstseinsentwicklung. Erkenne diesen Unterschied bitte klar.
Bei allem sind die grundlegende Erkenntnis, die innere Haltung, die Einstellung wichtig. Genau das wird zur richtigen Haltung des Herzens, und erst wenn es sie gibt, kann man sich selbst richtig führen.
Um zum Thema zurückzukehren: Wenn man in den Spiegel schaut, versteht man doch: „Ach, hier sind die Wangen, ach, auch das Kinn ist da, die Ohren sind an beiden Seiten, über den Augen sind die Augenbrauen, die Haare wachsen so auf dem Kopf, Nase und Mund sind so, und die Augen haben diese Form.“
Genauso lernt man durch Meditation, Sammlung und innere Betrachtung die wahre Gestalt seiner selbst kennen. (Fortsetzung beim nächsten Mal)






