Die wahre Bedeutung davon, dass Männer und Frauen zusammenleben, aus geistiger Sicht (2/7)
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(Fortsetzung vom letzten Mal)
★Es gibt so viele Beziehungen zwischen Mann und Frau, wie es Paare gibt
Übrigens habe ich eben einfach gesagt, dass sich eine zweigeschlechtliche Seele in zwei Seelen geteilt hat. In Wirklichkeit ist es etwas komplizierter: In der körperlichen Welt sind für jeden Menschen drei Menschen des anderen Geschlechts vorgesehen, die die andere Hälfte seiner Seele sind.
Heute gibt es im Namen der freien Liebe nicht wenige, die ihre Seele mit Liebschaften ohne Herz ermüden.
Wenn der Mensch ursprünglich mit der von Herzen kommenden Hoffnung lebt, dem Menschen des anderen Geschlechts zu begegnen, der die andere Hälfte seiner Seele ist, kommen ihm keine Gedanken, anderen Menschen des anderen Geschlechts begehrliche Blicke zuzuwerfen (Gedanken auf sie zu richten, Appetit auf sie zu bekommen).
Aber wenn man die Menschen auf der Erde betrachtet, ist das oft nicht so.
Ob Mann oder Frau, es gibt doch nicht wenige, die versuchen, durch den Umgang mit anderen Menschen des anderen Geschlechts ihre eigenen Bedürfnisse oder ihr Gefühl der Einsamkeit zu stillen.
Das ist sehr bedauerlich, aber es ist auch ein vorübergehendes Bild im Entwicklungsprozess der Menschheit der Erde, darum lässt es sich nicht ändern.

Wenn nun jemand, auch in einem solchen Zustand, die Bewusstseinsentwicklung anstrebt und sich den Aufstieg wünscht, dann bemühe er sich zuerst, Gedanken, Worte und Taten auszuführen, die seine eigene Göttlichkeit entfalten.
Denn um dem Menschen des anderen Geschlechts zu begegnen, der der wahre Partner, die andere Hälfte der Seele ist, ist es als Mindestvoraussetzung festgelegt, dass das Bewusstsein in den göttlichen Bereich eingetreten ist.
Nun wurde in einem Teil der Welten des Universums eine Zeit lang versuchsweise eine körperliche Menschheit mit zweigeschlechtlichen Körpern geschaffen, aber das macht man heute nicht mehr, darum gehe ich hier nicht tiefer darauf ein.
Denn selbst wenn man es wüsste, würde es für eine wahre Partnerschaft nicht als Anhaltspunkt dienen.
Warum ich es trotzdem erwähnt habe, obwohl ich sage, dass es nicht als Anhaltspunkt dient: Um anzudeuten, dass es auf der heutigen Erde Menschen mit verschiedensten Formen der Geschlechtlichkeit und der Liebe gibt und eine ihrer Wurzeln dort liegt.
Und auch damit hängt zusammen, dass das Leben ursprünglich in einer einzigen Eigenart beide Geschlechter in sich trägt.
Jetzt ist die Zeit noch nicht reif, darum erkläre ich es nicht ausführlicher.
Um nun zum Thema zurückzukehren: Als Formen der Partnerschaft von Mann und Frau in der körperlichen Welt gibt es verschiedene Muster: Familien, denen Kinder geschenkt werden, Familien, in denen die beiden allein leben, Familien, die unter einem Dach leben, und Familien, die getrennt leben.
Und auch wenn man einfach „Ehepaar“ sagt, gibt es so viele Beziehungen, wie es Paare gibt, und wenn man noch die Kinder mit einbezieht, gibt es wahrhaft alle erdenklichen Formen.
Darum ist die Familie (das Zuhause, die Familie, der Haushalt) eine Form, für die es kein Musterbeispiel gibt, bei dem es heißt: „So muss es unbedingt sein.“ (Fortsetzung folgt)






