Die Zeit der guten Menschen (Teil 2)
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(Fortsetzung vom letzten Mal)
Wenn man ein wenig ruhig nachdenkt, versteht man es doch.
Eine so verfahrene Welt kann unmöglich dadurch gerettet werden, dass ein oder zwei Erlöser erscheinen.
Ich verstehe das Gefühl, sich das zu wünschen, aber die Welt verändert sich aus einer tieferen Stelle heraus.
Nehmen wir an, ein Erlöser mit übermenschlicher, alles übersteigender Kraft erschiene und würde alle Probleme der Welt und die Streitigkeiten der Menschheit mit Gewalt niederzwingen und beenden.
Nun, was glaubst du, wird danach aus der Erdenwelt?
Glaubst du, sie könnte mit einem großen glücklichen Ende in eine neue Welt übergehen?
Ja, richtig geantwortet.
Genau, man würde dieselben Fehler wiederholen.
Das wird keine wirkliche Veränderung.
Wenn sich die Menschen der Erde nicht selbst verändern, wird die Erdenwelt nicht wirklich besser.
Dafür breitet sich jetzt in einem Winkel der Erdenwelt still ein Wirken aus, das die Wiederbelebung der Göttlichkeit unterstützt, die der ganzen Menschheit innewohnte.

Das Großartige an euch unter der ganzen Menschheit der Erde ist, dass ihr ein ungeheuer großes Wirken tut und doch keinerlei Gedanken habt, es zur Schau zu stellen, sondern ganz im Verborgenen stützt.
Ein wirklich guter Mensch ist ein Mensch, der immer für die Welt und für die Menschen sein eigenes Herz und seinen Körper darbieten und sich mit aufrichtigster Hingabe widmen kann.
In der bisherigen Welt gab es, so wie erst vor Kurzem Tetsu Nakamura das Leben genommen wurde, wenige Beispiele dafür, dass eine solche Lebensweise belohnt wird, aber von nun an ist es anders.
Die Zeit, in der man andere als Sprungbrett benutzt und Gewinn macht, geht zu Ende.
Eine Lebensweise, die mit dem Selbsterhaltungstrieb sich selbst schützen will, auch wenn sie anderen schadet, wird nicht mehr gelten.
Schon hat sich der Vorhang für die wahre Zeit der guten Menschen gehoben, und in einem Teil der Welt hat die Zeit der göttlichen Liebe doch schon begonnen.
In einer solchen Welt steht das Maß des Glücks in vollkommenem Verhältnis dazu, wie tief und weit die Liebe dieses Menschen ist.
Es ist gut, sich zu merken: Von nun an kann ein Mensch umso mehr in einem Glück leben, das nicht schwankt, je weniger Eigennutz er hat.
Ob du selbst in der kommenden Zeit so leben kannst, wie du willst, hängt vor allem anderen davon ab, ob du dich im großen Meer des Lebens auflösen und ausbreiten und die Lebensweise des großen Ozeans zu deiner eigenen machen kannst. Darum übe, die Zeit zu vermehren, in der du mit dem Herzen der Göttlichkeit als deinem eigenen leben kannst, und sei es nur eine oder zwei Minuten.
Dann wirst du es bald so weit bringen, die Göttlichkeit, die allem innewohnt, richtig zu sehen und so zu leben, dass sie zur Wirklichkeit wird. (Ende)






