Um ein aufgestiegenes (dimensional erhöhtes) Bewusstsein zur selbstverständlichen Erkenntnis zu machen (2)
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(Fortsetzung vom letzten Mal)
Erwachen wir aus dem Traum von Ursache und Wirkung
In eurer Welt wird die Denkweise „Es gibt eine Ursache, und daraus folgt eine Wirkung“ weithin missverstanden, als wäre sie das „Gesetz dieser Welt“.
Das liegt daran, dass die Dinge tatsächlich genau so zu verlaufen scheinen.
In der Welt, die man „diese Welt“ nennt, sieht es so aus, als gäbe es eine Ursache, aus der eine Wirkung entsteht, und als würden die Gedanken, Worte und Taten gegenüber dieser Wirkung zur Ursache der Zukunft, die wiederum eine noch fernere Zukunft formt.
Aber weißt du, ein solches Empfinden ist wie ein Traum, den man im Schlaf sieht.
Man kann auch sagen, es ist wie ein „Traum aus Schaum“, den man sieht, während die wirklich existierende Göttlichkeit schläft.
Von außen betrachtet ist eure Gestalt so, als würdet ihr schlafend Albträume oder schöne Träume sehen.
Bis ein Bewusstsein, in dem die Göttlichkeit wiederbelebt ist, zur Standardausstattung wird, ist die Welt, die die Erdenmenschen für die Wirklichkeit halten, so weit man auch geht, ein Geschehen im Traum.

Die Voraussetzung für den Gebrauch eines erwachten Bewusstseins
Deshalb ist es nötig, das eigene Bewusstsein in einem erwachten Zustand zu gebrauchen.
Wovon wir immer sprechen, ist genau, was man dafür tun kann.
Seit man zu sagen begann: „Die Welt hat schon mit dem Aufstieg begonnen“, ist lange Zeit vergangen, aber das Bewusstsein vieler Menschen hat sich nicht verändert.
Das liegt daran, dass ihre grundlegende Selbsterkenntnis, so viel Zeit auch vergeht, bei der altgewohnten Selbsterkenntnis stehen bleibt.
Deshalb ist es nötig, zurückzublicken und zu fragen: „Wer bin ich dann eigentlich wirklich?“
Jeder Mensch hat im Laufe seines Wachstums Momente, in denen ihm die Frage durch den Kopf geht: „Wer bin ich eigentlich?“
Aber fast alle Menschen gehen einfach darüber hinweg.
Denn sie denken mehr daran, wie sie sich in „dieser Welt“ geschickt behaupten können.
Das wahre Selbst, die wahre Menschheit, ist ein kosmisches Bewusstsein, das die große Weisheit, die das Universum erschafft und in Bewegung hält, in sich trägt.
Zuerst einmal gilt es, diese Tatsache anzuerkennen, auch wenn man sie mit den fünf Sinnen nicht wahrnehmen kann.
Alles beginnt dort.
Unter religiösen Menschen gibt es welche, die sagen, der Mensch sei von Wesen wie Gott oder Buddha erschaffen worden, aber das ist eine Tatsache von einer Seite, nicht die ganze Tatsache.
Erschaffen wurden der Körper des Menschen, die Tiere und Pflanzen, die große Natur und dergleichen – nicht der Mensch selbst.
Der Mensch bewegt sich doch, weil er Leben hat.
Die leere Hülle, aus der die Seele gewichen ist, wird zu einem Leichnam und verfällt, wenn man sie liegen lässt, nicht wahr?
Darum ist es wichtig, sich des Lichts des Lebens bewusst zu werden, das diesen Körper bewegt.
Gerade dieses Leben, die Seele selbst, ist der Mensch.
Noch mehr: Man kann sagen, dass gerade das Bewusstsein das wahre Wesen des Menschen ist.
Beginnen wir zuerst damit, uns dieses Ausgangspunkts bewusst zu werden.
Dann kann man alle schwierigen Probleme dieser Welt lösen, die so lange ungelöst geblieben sind.
(Fortsetzung beim nächsten Mal)







